Nicht nur ersetzt.
Gemeinsam weitergedacht.
JODIS suchte 2022 eine neue Buchungssoftware. Zwei Jahre später wechselten Mitglieder, Karten und Mitgliedschaften in eine eigene App. Seitdem entstehen aus echten Studioabläufen Funktionen, die Buchung, Verkauf, Teilnahme und Verwaltung enger verbinden.

in 12-Wochen-Blöcken
Gerundete Live-Zahlen aus dem laufenden JODIS-System · Stand: 20. August 2026.
Ein Studio mit konkreten Ansprüchen
Gesucht war kein anderer Kalender. Gesucht war ein System, das die Besonderheiten eines agilen, kommerziellen Studios wirklich abbildet.
Ich kannte JODIS nicht nur von außen, sondern hatte dort selbst trainiert. Als Jochen Dieter im Juli 2022 eine neue Lösung suchte, war der erste Austausch deshalb sehr konkret: Mitglieder sollten Produkte selbst kaufen und verlängern können, Tickets brauchten eigene Regeln, PayPal und SEPA mussten in den Ablauf passen und aus einer klassischen Warteliste sollte für manche Angebote ein flexibler Wartepool werden.
Jochen kannte die Grenzen bestehender Lösungen und brachte viele Sonderfälle aus dem Alltag mit. Für mich war von Beginn an wichtig, daraus keine JODIS-Sonderedition zu bauen. Jede neue Funktion sollte kompakt in denselben Produktkern passen und nur dort sichtbar werden, wo sie gebraucht wird.
Fast zwei Jahre vor dem Wechsel
Zwischen dem ersten Zoom und der Umstellung lagen Priorisierung, Tests, Importlogik und viele Entscheidungen im Detail.
Der erste Austausch
Jochen suchte eine neue Buchungssoftware. Im ersten Gespräch ging es bereits um Shop, Teilnehmerlisten, Zahlungswege und die Flexibilität, die ihm bei Standardprodukten fehlte.
Die Abläufe werden konkret
Tickets, Mitgliedschaften, Wartepool, Buchungsregeln und Verwaltungswege wurden priorisiert, getestet und so generalisiert, dass sie später auch anderen Organisationen helfen konnten.
Daten übernehmen, Mitglieder freischalten
Konten, Karten und Mitgliedschaften wurden aus dem bisherigen System übernommen. Passwörter blieben bewusst außen vor; die Mitglieder aktivierten ihren Zugang über den sicheren Zurücksetzen-Ablauf. Ab Anfang Mai liefen die neuen Buchungen über StudioPilot.
Mehr selbst erledigen. Weniger Umwege.
Der sichtbare Fortschritt für Mitglieder war früh da: Produkte und Verlängerungen konnten direkt in der App gekauft werden. Mit der Zeit wurde aus einzelnen Vorteilen ein zusammenhängender Ablauf.
Shop & Zugang
Tickets, Mitgliedschaften, Workshops und Gutscheine steuern unmittelbar, welche Angebote buchbar sind. Vergünstigte Produkte erscheinen nur für die passende Gruppe.
Feine Buchungsregeln
Monatliche Kontingente, Wartepool, Selbststornierung oder nur ein Termin pro Tag lassen sich passend zum Angebot kombinieren.
Kommunikation
Feed, Push-Nachrichten, Erinnerungen und Umfragen liegen dort, wo Mitglieder ohnehin buchen und ihren nächsten Termin sehen.
Teilnahme im Kontext
Anwesend, verspätet abgesagt oder nicht erschienen: Der Status bleibt am Termin – zusammen mit einer möglichen Ticketgutschrift.
Aus Sonderfällen wurde System.
Die Qualität zeigt sich nicht nur im häufigsten Ablauf, sondern dann, wenn etwas korrigiert, nachgetragen oder fair entschieden werden muss.
Die verbleibenden Ticket-Slots mussten außerhalb des Termins manuell angepasst werden.
Entschuldigt, unentschuldigt, No-Show und Re-Credit bleiben nachvollziehbar miteinander verbunden.
Auch nachträglich erfasste Teilnahmen gehören in die Teilnehmerliste statt in einen Nebenweg. Die Vertretungs-Zentrale führt Ausfall, Suche, Zusage und tatsächliche Vertretung am jeweiligen Termin zusammen. Genau diese kleinen Verbindungen machen aus vielen Funktionen ein belastbares Betriebswerkzeug.
Zwölf Wochen sind keine einfache Filterfrage.
Für den Krankenkassennachweis reicht es nicht, alle Besuche eines Jahres zusammenzuzählen.
JODIS beschreibt für seine zertifizierten Kurse mindestens zehn Teilnahmen innerhalb von drei Monaten. In der Verwaltung müssen dafür die richtigen Angebote, ein definierter Zeitraum und die tatsächlichen Besuche zusammenpassen. StudioPilot sucht passende, nicht überlappende Blöcke und weist die Besuchszahl aus, statt eine lange Liste von Hand durchzugehen.
Mit einem freiwilligen Merkmal kann zusätzlich gefiltert werden, wer einen Nachweis überhaupt erhalten möchte. Die Bescheinigung wird anschließend vom Studio erstellt; StudioPilot behauptet hier keine direkte Abrechnung mit der Krankenkasse.
Feedback kommt gebündelt – und manchmal direkt.
Jochen sammelt viele Rückmeldungen aus dem Studio und bringt sie in unsere regelmäßigen Gespräche. Dringendes schickt er sofort; gelegentlich melden sich Mitglieder über E-Mail oder das Feedbackformular. So wurde etwa aus dem Wunsch nach verlässlichen Erinnerungen eine persönliche Einstellung: Ein Mitglied kann den Studio-Standard für sich dauerhaft überschreiben.
Ich übernehme dabei nicht jede Idee unverändert. Jochen bringt Ablauf, Priorität und Sonderfall ein; ich entscheide, wie daraus eine verständliche, wiederverwendbare Funktion im Gesamtsystem wird.
„StudioPilot lässt sich sehr individuell anpassen – zum Beispiel mit Ticketverlängerungen oder vergünstigten Tickets für Mitglieder. Durch die jahrelange Zusammenarbeit kennt Nicolai die Anforderungen von Endverbrauchern und Studio-Betreibern sehr genau.“
Die Insellösungen sind zu einer Plattform geworden.
In einzelnen Punkten war StudioPilot früh stärker. Heute greifen auch die anspruchsvollen Abläufe ineinander.
Self-Service im Shop, flexible Tickets, differenzierte Teilnahme, Präventionskurs-Auswertung, Vertretungsplanung und bessere Statistiken sind keine getrennten Projekte mehr. Sie teilen Personen, Termine, Produkte und Berechtigungen. Das ist mehr als der Ersatz, den wir beim ersten Austausch vor Augen hatten.
Website und App enger verbinden
Inhalte sollen einmal gepflegt und passend auf Website, App und Verwaltung genutzt werden.
AI sinnvoll einsetzen
AI beschleunigt bereits meine Entwicklungs- und Prüfarbeit. Im Produkt soll sie dort helfen, wo Daten verständlicher oder Routinewege kürzer werden – klar getrennt von deterministischen Regeln.
„Jochen brachte Abläufe, Sonderfälle und Rückmeldungen aus dem Studio ein. Ich habe daraus Funktionen entwickelt und sie in ein gemeinsames System übersetzt. Inzwischen ist daraus mehr geworden, als wir beim ersten Austausch als Ersatz vor Augen hatten.“Nicolai Rahm · Entwicklung von StudioPilot

