Ein laufendes Programm trifft auf Corona
Sport im Park Münster war kein Digitalprojekt. Broschüre, Website und Presse machten das Programm sichtbar. 2020 kam eine neue operative Aufgabe hinzu.
Begrenzte Plätze, nachvollziehbare Teilnahmen und kurzfristige Änderungen mussten im Alltag funktionieren. Gleichzeitig sollte das Programm als bildreicher digitaler Katalog leicht zugänglich sein. Die bestehenden Kanäle blieben wichtig – die App ergänzte sie um eine laufend aktuelle Betriebsebene.
Von der Broschüre zum lebenden Programm.
Die Website kündigt das Angebot an. Die App bleibt während der Saison bei den Teilnehmenden.
Ein Monat bis zur ersten Web-Version
Nach rund einem Monat stand die erste Web-Version. Ich stellte sie in der Geschäftsstelle des Stadtsportbunds Münster am Beamer vor: Angebote, Anmeldung und der digitale Wochenplan waren bereits benutzbar. Die Entscheidung fiel direkt in diesem Termin.
Insgesamt dauerte es etwa zwei bis drei Monate, bis Web, iOS und Android veröffentlicht waren. Dann stiegen die Nutzungszahlen, Teilnehmende buchten Angebote und Trainer:innen arbeiteten mit den Listen.
Web, Angebote und Termine
Anmeldung, Karten, Hosting und der erste Terminbetrieb entstanden als durchgängiger Weg.
Stores, Bilder und Datenschutz
iOS und Android folgten. Bildformate, mobile Darstellung, Datenschutz, Rollen und veränderbare Kapazitäten wurden im echten Betrieb geschärft.
Warteliste, Nachrichten und Konten
Mehrere Trainer:innen, Teilnehmerlisten, Warteschlange, Push-Nachrichten und feste Konten machten aus der ersten Version ein belastbares Alltagssystem.
„Die App, ursprünglich entwickelt als Antwort auf die Herausforderung Sport im Park in Coronazeiten, ist heute unsere umfassende Lösung für Buchungen, Verwaltung und Kommunikation! Innovativ, vielseitig und ständig in Bewegung – genau wie der Sport selbst, genau wie man es braucht, sei es im Verein oder für Sport im Park. Danke für die sehr gute und immer engagierte Zusammenarbeit.“
„Wir nutzen unsere Sport im Park-App jetzt schon viele Jahre und sie erleichtert uns die Kursabwicklung immens und die Teilnehmenden schätzen das digitale Angebot. Der Funktionsumfang der App hat sich ständig weiterentwickelt. Wenn mal was nicht klappt oder wir einen besonderen Bedarf haben, kann Nicolai schnell helfen und im Dialog mit ihm ergeben sich schnell sinnvolle Lösungen für unsere Herausforderungen und Wünsche.“
Neun Monate Pause. Kein Neustart.
Vor einer neuen Parksaison ist das System nicht leer. Design, Angebote, Einstellungen und Auswertungen sind noch da.
Ein bis zwei Monate vor dem Start bespreche ich mit den Verantwortlichen Hindernisse und Feedback aus der vergangenen Saison. Der Stadtsportbund und die beteiligten Organisationen pflegen Angebote, Bilder, Sponsoren und Wochenpläne inzwischen selbst. Vorhandene Angebote können wiederverwendet und für den neuen Plan angepasst werden.
Im Einsatz gesehen, weiterempfohlen
StudioPilot verbreitete sich zunächst nicht über Werbung, sondern über den laufenden Sportbetrieb. Eine Verantwortliche aus dem Kurs- und Fitnesssport der TG Münster hatte selbst an Sport im Park teilgenommen und fragte, ob sich die App auch für den Verein einsetzen ließe. Dafür entwickelte ich unter anderem Mitgliedschaften, SEPA-Einzug und Zugänge aus extern verwalteten Mitgliedschaften.
Auch weitere Sportbünde wurden über die App, Gespräche untereinander und Empfehlungen aufmerksam. Im persönlichen Austausch ging es um ihre jeweiligen Abläufe; 2021 folgten unter anderem Oberhausen, Krefeld, Gütersloh und Duisburg. Seitdem fließen Anforderungen aus Sportbünden, Vereinen und Studios in dieselbe Plattform ein.
Was bei einer Organisation im echten Betrieb fehlt, kann nach sauberer Prüfung auch anderen helfen.
Gerade Rückmeldungen von älteren oder frustrierten Nutzer:innen sind ein Anlass, Navigation und Hinweise verständlicher zu machen.





